Das Jahr 2005

EROS um ersten Mal war mit von der Partie

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Mein vierbeiniger Nachwuchs(star) hat sich "maliwohl" gefühlt. Ein- und Ausreise völlig ohne Probleme. Das Land, insbesondere unser Wäldchen, hat er ganz gehörig aufgemischt. Es war wieder eine herrliche Zeit und das Wetter hat super mitgespielt; bei Temperaturen zwischen 25 °C und 35°C konnten wir den Urlaub so richtig genießen. Die paar Tage Regen die wir hatten waren eher angenehm als störend. Lachs wie immer satt, allerdings auch Angeltouristen satt. Als halbe Einheimische mussten wir ganz schön kämpfen und teilweise Nacht- oder Frühschichten einlegen, um in Ruhe unsere Fische fangen zu können. Nachdem dann der Run in vollem Gang und der Kenai-River voll Rot-Lachs war, konnten wir endlich auf das Boot ausweichen und uns ruhigere Plätze suchen.

Die lästige Zertifizierung der gefangenen Lachse hat Jeder auf seine Art und Weise erledigt. Die Einen hoffnungsvoll etwas lässig, die Anderen mit Allem was so dazu gehört und von den deutschen Behörden gefordert war. Wie auch immer, der deutsche Zoll hat bei der Einreise der Flieger in diesem Jahr entweder mit Abwesenheit geglänzt oder sich unbeteiligt gegeben, so das die Einen wie immer Glück hatten und die Anderen damit ein bisschen als die Besserwisser da standen. Ich gehörte zu den Anderen und werde auch 2006 sicher wieder den korrekten Weg gehen und kein Risiko eingehen. Ich denke der deutsche Zoll wird in irgendeiner Weise irgendwie reagieren - vielleicht war es dieses Jahr die berüchtigte Ruhe vor dem Sturm. . . .

Doch zurück zum Thema: Es war wie immer Urlaub pur. Wir haben viele neue Kontakte geknüpft und viele neue Freunde hinzugewonnen. Besonders gefreut habe ich mich darüber Siegfried kennen gelernt zu haben, der zusammen mit Sohn Christian in der Nähe von Cooper Landing ein Haus hat und immer zur gleichen Zeit im Land ist wie wir. Die Beiden vermieten Zimmer und bei Bedarf kann ein Kontakt entweder über mich oder am besten direkt über Alaska-Cabin hergestellt werden. Es ist immer erfreulich, das es noch Leute gibt wo man auf den ersten Blick feststellt, das die Wellenlänge stimmt.

Irgendwann war dann die Zeit doch vergangen und wir mussten wieder den Rückweg antreten. Es wird jedes Jahr ein ganzes Stück schwerer wieder nach Hause zu fliegen - Land, Leute und vor Allem die Freunde machen es einem nicht gerade leicht, die Heimreise anzutreten und die Pausen, nach denen man dann wieder rüber will, werden immer kürzer.

Schau'n mer mal, was im nächsten Jahr wird . . . . .

Bildergalerie 2005