Unser Jahr 2010

kein Sommer, aber dafür Fisch satt

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Der Sommer 2010, der eigentlich keiner war . . .Angekommen Anfang Juni, war das Wetter super! Sonne pur, Morgens kühl und gegen Mittag angenehm warm. Das änderte sich dann recht flott. Es wurde wolkig und regnerisch, was so etwa über die gesamte Zeit anhielt. Erst gegen Ende unseres Aufenthaltes wurde das Wetter wieder besser. Halt Alaska!
 
Unsere Cabin hatte den Winter gut überstanden und dieses Jahr begannen wir, eine Kleinigkeit  nach hinten anzubauen. Im Hinblick auf Junior, die Kinder und die wachsende Familie, soll unsere Cabin nun doch noch ein wenig grösser werden. Erste Baumaßnahmen (danke Klaus, Alex und Benni) wurden dieses Jahr durchgeführt und so steht schon mal der Unterbau für das "Enlargement" und nächstes Jahr kann es dann weitergehen - wenn die Finanzen es irgendwie zulassen . . .


Ich hatte dieses Jahr meine Holly wieder mit, die - nun erwachsen - absolut pflegeleicht war und sehr viel Spaß gemacht hat. "Pavlow" hatte sich schnell mit ihr angefreundet und bald waren die Beiden unzertrennlich. Meine "Aktion Stachelschwein" vor 2 Jahren hatte mir Pvlow wohl verziehen und er war wieder wie selbstverständlich ständiger Gast in unserer Cabin.

Was die Salme anbelangt, hatte ich dieses Jahr das Glück beide Runs mitzuerleben und vor Allem zu befischen! Der erste Run im Russian-River war nicht der beste, aber dennoch verging kein Tag an dem ich nicht "voll" nach Hause ging (danke Siggi). Voll bedeutete 3 Stück pro Tag, was völlig ausreichend war. Das Fischen im Russian-River selbst war für mich völlig neu. Es wurde auf Sicht gefischt (die mir oft fehlte) und mein Freund Siggi hatte große Mühe, mich hier "einzuarbeiten". Für ihn als alten Russian-River-Profi sahen meine Versuche manchmal wohl ziemlich lustig aus. Natürlich gehörte auch ein Bad dazu, dass ich zwar mit wildem balancieren und armgefuchtel versucht  hatte zu verhindern, saß aber dann letztlich dennoch komplett im Fluss. Naja - Handtuch drüber . . .

Der zweite Run im Kenai-River ging relativ gut. Ich hatte Verstärkung. Zuerst meine Sabine mit Markus, der,nach seinem ersten Alaska-Besuch wohl schon das Fieber gepackt hatte. Später kam Renate nach und gut 2 Wochenen vor Ende unseres Aufenthaltes konnte und wollte ich keinen Lachs mehr sehen. Aber es ist immer wieder ein Erlebnis, diesen tollen Fisch zu fangen. Die Kraft, die die Lachse aufbringen ist sensationell, ebenso wie das Ruten- und Rollenmaterial, dass diese Fluchten mithilft abzufangen und den Fisch sicher zu landen.

Immer wieder schön ist es, die Freunde wieder zu treffen. Mein Freund Jeff ist nach einem "Ausrutscher" nach Texas nun Gott sei Dank auch wieder im Land und seine kleine Jacy ist ein Goldschatz.  Seinen Rotti Mopar - siehe die vergangenen Jahre - hatten ich und Holly auch noch genießen können. Leider ist er in der Zwischenzeit an Krebs verstorben. Susan und Butsch, Sherry und Gary, deren Familien und wie sie alle heißen...  Sie alle sind uns gute und wertvolle Freunde geworden, auf die man sich auch verlassen kann.

Alles in Allem war es wieder ein schönes Jahr - auch wenn das Wetter nicht so mitgespielt hat.  Nachfolgend hab ich ein paar Bilder kommentarlos zusammengestellt, die eine Abriss über unseren diesjährigen Aufenthalt zeigen.

2011 wird es - so Gott will - weitergehen. Die Fluggesellschaft hat sich wieder einige "Neuigkeiten" ausgedacht, die uns das Leben nicht gerade leichter machen und irgendwie gelöst werden müssen; aber auch das wir zu regeln sein und sich irgendwie machen lassen.



Das Jahr 2010 im Bild