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Eine kurze Zusammenfassung der meist befischten Fisch-Arten, die wir - manchmal unter erschwerten Umständen -  versuchen in den Flüssen, Seen und dem Golf of Alaska zu fangen.

King-Salmon (Chinook)

Das Fischen auf den Lachs beginnt im Mai, mit dem ersten Run des King-Salmon in den Kasilof-River. Diese Lachse werden schon recht groß. Sie bringen stolze Gewichte von bis zu 35 lbs (größter King-Salmon im Kasilof-River 2007) auf die Waage.
 

Mitte Juni ziehen dann im zweiten Run die wesentlich grösseren King-Salmon in den Kenai-River.  Hier wird immer noch der Weltrekord von 1985 mit einem King-Salmon von stolzen 97 lbs gehalten.

 

(Info: 1 lb = 460g)

Rechts: Klaus mit dem großem King-Salmon - 72 lbs. (ca. 33 kg)
gefangen im Jahr 1998 im Kenai-River

oben: Tochter Monika 2003 mit einem Rogener - 54 lbs. (ca. 25 kg)

Sockeye Salmon (Red)

Das Fischen auf den Sockeye-Salmon, unsere heiß geliebten und begehrten Reds beginnt im Juni und läuft dann meist kontinuierlich bis in den August.

 

Es gibt auch hier zwei Runs:


Der erste, der so genannte "Russian-Run" ist ein kleinerer Zug der Lachse, die nur in den Russian-River ziehen, um hier abzulaichen. Der zweite (late) Run ist wesentlich größer und beginnt meist Mitte Juli. In dieser Zeit kann der Red (fast) überall im Kenai-River gefischt werden. An guten Tagen ziehen bis zu 100.000 Lachse in den Fluß und verteilen sich nach langer Reise zum Ablaichen und letztlich zum sterben.

oben rechts: Schöner Sockeye am Kenai-River 2018.

unten v.l.: erfolgreicher Fang  - Rogener Meeresform und Milchner im "Endstadium" - Sockeye run auf dem Weg zu den Creeks

Silver Salmon (Coho)

Die Silver-Salmon "lösen den Red ab" und ziehen vom Anfang bis in den späten August und in den September zu ihren Laichgründen. Oft wechseln schon die Jahreszeiten in Richtung Winter.

Pfund für Pfund liefert er uns Anglern tolle Drills und ist der beste "Fighter" in Alaskas Gewässern.

Durch seinen höheren Fettanteil im Fleisch ist der "Silver" leider nicht zum Kalträuchern geeignet. Heißgeräuchert, aus der Pfanne oder vom Grill schmeckt er aber ganz hervorragend.

Bilder links und rechts

Schöne Silberlachse aus dem Kenai-River

Pink Salmon (Humpy, Buckellachs)

Die Humpy's ziehen alle 2 Jahre verstärkt in unseren Kenai-River. Leider geschieht das immer gemeinsam zum Ende des late runs der Rotlachse. Das gefürchtete Humpy-Jahr!

Die Humpy's sind für unseren Gaumen und die Räucheröfen leider alles Andere als geeignet. Mit ihrem fast weißen, sehr schwammigem Fleisch werden sie meist als "Hundefutter" bezeichnet. Einige Einheimische oder Newcomer meinen zwar das Fleisch vom frischen Humpy-Rogener (Mädchen) sei hervorragend auf dem Grill oder heiß geräuchert - ich halte das für Ausreden, weil die jüngeren Mädels gerne mit einem Sockey-Lachs verwechselt werden.

Rainbow Trout und Dolly Varden 

Von Mai bis Oktober sind diese "Kaltwasserschönheiten" allgegenwärtig. An besten fängt man sie und im September, wenn sie sich mit Lachseiern vollgefressen und dann oft ihren eigenen Umfang verdoppelt haben.


Das Fischen macht am meisten Spaß mit einer leichten (Fliegen-)Rute und entsprechen dünner Schnur.

Aber vorsicht: Keine Drillinge verwenden (für Insider)

Bilder: Dolly Varden und Rainbow Trout

Halibut (der Heilbutt)

Ein gerne gefangener Fisch ist auch der Heilbutt, der allerdings im Gulf of Alaska gefangen wird und eine gewisse Seefestigkeit voraussetzt. Der Heilbutt wird sehr groß und wenn ich mich nicht ganz täusche, liegt der Weltrekord momentan bei einem Exemplar von über 400 lbs (180 kg).

Entsprechend schwer ist das Gerät, diesen Fisch zu "booten" - nicht unbedingt meine Lieblingsbeschäftigung.

Bilder:
 oben Heilbutt , links unsere "Heilbutt-Strecke" gefangen im Golf of Alaska bei meinem ersten Alaska Besuch 1997.

unten v. l.; Ilona beim Drill, Tagesfang unserer Nachbarn und ein big fish

Zum Schluss noch eine (ältere) Übersicht über Lachs-Wanderungen  und Fisch-Vorkommen in Alaska

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